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März 7, 2025

Dinge akzeptieren lernen … oder was uns das Wetter über Akzeptanz lehrt

Dinge akzeptieren lernen – das fällt vielen Menschen schwer. Hier erfährst du, warum das so wichtig ist, dass du dich frei machst von den Dingen, die du nicht beeinflussen kannst. Häufig verlieren wir Energie im Kampf gegen die Dinge, die wir nicht verändern können. Ich zeige dir, wie du das für dich erkennen kannst und deine Energie beschützen kannst.

Warum wir unsere Denk- und Sprechgewohnheiten über das Wetter ändern sollten

Inhalt

Artikel aktualisiert am 15.10.2020

Kennst Du auch diese Leute die immer über das Wetter motzen und nörgeln und es immer furchtbar finden – egal WIE das Wetter ist?

Heute ist es zu kalt, morgen zu nass und wenn die Sonne scheint zu warm und zu hell?

Ich kenne das auch und ich finde, dass diese Menschen die falsche Einstellung zum Wetter – und manchmal auch zum Leben allgemein – haben.

Selbst im Radio wird bei Regen gesagt, dass es schlechtes Wetter ist und wie lange das wohl noch dauern möge. (Ich persönlich liebe Regen, weil die Luft unvergleichlich gut und frisch riecht.) Lass mich im Folgenden erklären, warum mir das Wetter nichts ausmacht und wie Du mit dem Wetter umgehen kannst, damit es Dich nur noch positiv beeinflusst.

Dinge akzeptieren lernen – Das Wetter kann doch auch nichts dafür

Das Wetter ist immer wieder ein super Thema für Small-Talk, um leicht mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Auch das folgende Zitat sagt das aus:

Geht nicht auf das Wetter los, wenn es sich nicht hin und wieder ändern würde, könnten neun von zehn Leuten kein Gespräch beginnen.

~ Ken Hubbard ~

In der Tat das Wetter ist ein super Gesprächseröffner, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen – vor allem mit fremden Menschen. Das zeugt ein Stück weit von fehlendem Selbstbewusstsein, weil es viel Interessanteres und Wichtigeres gibt als das Wetter.

Trotzdem muss ich feststellen, dass Menschen immer und immer wieder über das Wetter sprechen. Die Frage ist natürlich dabei worüber die Menschen sprechen bezogen auf das Wetter. Häufig geht es um den negativen Aspekt irgendeiner Wettererscheinung und die damit verbunden persönlichen Nachteile.

Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Medien häufig bzw. fast nur über die negativen Seiten des Wetters berichten. Dabei kannst du Regen doch auch mit Freude genießen:

Dinge akzeptieren lernen - Wetter akzeptieren

Warum motzen über das Wetter überhaupt nichts bringt

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass über das Wetter motzen überhaupt nichts bringt. Ich informiere mich auch kaum über das Wetter, sondern ich schaue aus dem Fenster, bewerte das Wetter und ziehe das an, was passend für die aktuelle Wetterlage ist. Denn eines ist klar:

Fakt ist: Das Wetter IST einfach.

Warum motzen nichts bringt, beschreibt auch das folgende Zitat sehr treffend.

Wenn Du dich beschwerst, machst Du Dich selbst zum Opfer. Verlasse Die Situation, ändere die Situation oder akzeptiere sie. Alles andere ist Wahnsinn.

~ Eckhart Tolle ~

An dieser Stelle möchte ich dieses Zitat mal auf das Wetter beziehen und anhand dessen erklären. Gehen wir mal davon aus, dass sich jemand über das Wetter beschwert. Dann hat diese Person jetzt drei Möglichkeiten:

  1. Verlasse die Situation
  2. ändere die Situation
  3. akzeptiere die Situation

Dinge akzeptieren lernen – Beispiel Wetter

Nun – bezogen auf das Wetter ist das eine ganz einfache Sache. Nehmen wir an, dass Du gerade keinen Urlaub bzw. frei hast, sondern arbeiten gehst und es gibt Wetter, über das Du motzt. Schauen wir uns jetzt nochmal diese drei Punkte an:

  1. Verlasse die Situation => das kannst Du gerade nicht, weil Du arbeiten gehen musst und in der Stadt bleiben musst (Das ist natürlich anders, wenn Du Urlaub hast.)
  2. ändere die Situation => das kannst Du ebenfalls nicht, weil niemand das Wetter beeinflussen kann
  3. akzeptiere Dinge z. B. die Situation => das kannst Du tun und daher solltest Du genau das tun.

Also wie sich gezeigt hat bei meiner kleinen Analyse, hast Du genau eine Option, die wirklich sinnvoll ist: AKZEPTIERE DIE SITUATION, WIE SIE IST.

Also: Akzeptiere das Wetter!

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und kombiniere Akzeptanz mit Dankbarkeit. Daher beschreibe ich im folgenden Abschnitt, wie Du das Wetter meiner Meinung nach sehen solltest.

Anders sieht die Wahl aus, wenn Du beispielsweise frei hast bzw. frei über deinen Aufenthaltsort verfügen darfst. Dann kannst Du natürlich die Situation auch verlassen und Dich an einen Ort in der Welt begeben, wo das Wetter so ist, wie Du es gern haben möchtest.

Ein gutes Mittel um Dinge akzeptieren zu lernen, ist Übrigens wenn Eigenverantwortung für dein eigenes Leben übernimmst. Wie das geht, zeige dir in meinem kostenlosen Kurs. Trag dich hier ein:

Dinge akzeptieren lernen – Wie Du das Wetter sehen solltest

Jetzt wo wir wissen, dass motzen nichts bringt, weil wir die Situation nicht verändern und auch nicht verlassen können, sollten wir darüber nachdenken, WIE wir die Situation sehen sollten, um für uns die beste Gemütslage zu erreichen. Ich habe mir angewöhnt Wetter wertfrei zu behandeln und einzelne Dinge wert zu schätzen und dankbar zu sein.

Ich habe mir angewöhnt immer das Positive am Wetter zu sehen. Mittlerweile ist das zu einer „positiven“ Gewohnheit geworden. Das folgende Zitat beschreibt das sehr treffend.

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

~ John Ruskin ~

Wenn man dem Wetter gegenüber selbst wertfrei gegenübersteht, dann merkt man auch, dass das Wetter einen selbst nicht aus der Balance bringen kann und das ist eine wertvolle Erkenntnis und ein wertvoller Zustand. Dies zeigt auch das nächste Zitat.

Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.

~ Marie de Sévigné ~

So gesehen gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur deine negativen Gedanken oder Gefühle und damit eine negative Einstellung darüber. Ändere Deine Einstellung und Du gewinnst ein Stück Freiheit und Glück, weil eine Sache weniger Deine Balance negativ beeinflusst.

Abgesehen davon gibt es auch einen weiteren Spruch, der einem weiterhilft bei der Betrachtungsweise über das Wetter:

Es gibt kein schlechtes Wetter! Es gibt nur schlechte Kleidung!

Dinge akzeptieren lernen – Wetter oder auf Eventualitäten vorbereitet sein

So gesehen verstehe ich natürlich, wenn jemand in den Regen kommt und dann frustriert ist, wenn er friert oder ähnliches. Daher: Leute holt Eure passenden Klamotten raus und zieht sie auch an.

Denn meiner Wahrnehmung nach gibt es ja genügend Leute, die tolle Regenjacken und warme Winterjacken besitzen sowie auch die passende Sommerkleidung.

Meist – und dazu gleich zwei Anekdoten aus meinem eigenen Leben – liegt es nicht am Wetter, sondern an der eigenen schlechten Vorbereitung auf die Eventualitäten des Tages.

Beispiel 1: Alanis Morissette Konzert im Regen in Dresden

Im Prinzip ist das Ganze eine ziemlich kurze Geschichte. Gegen Nachmittag kamen ein paar Freunde und ich am Elbufer, wo das Konzert stattfand an und stiegen aus dem Auto. Blauer Himmel Sonnenschein pur.

Ich sagte, dass wir besser einen Schirm mitnehmen sollten, weil man ja nie wisse. Das wurde von der Mehrheit der Gruppe abgelehnt und ich ließ es dabei bewenden. Zwei Stunden später war das Konzert in vollem Gange.

Das Wetter hatte sich komplett gedreht und mittlerweile regnete es in Strömen und wir saßen im T-Shirt da. Zum Glück war es ein warmer Sommertag. Doch aus dieser Geschichte lernt man, dass man lieber immer alles dabei hat und dann auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.

Beispiel 2: Sonnenbrille vergessen an einem grauen Tag

Dieses Beispiel ist noch einfacher und ebenso bezeichnend. Ich schaue früh aus dem Fenster und glaube manchmal einfach nicht daran, dass es an diesem Tag noch sonniges Wetter werden kann und nehme meine Sonnenbrille nicht mit. Allerdings ist das Wetter manchmal sehr wechselhaft und überrascht einen immer wieder.

Daher ist man gut beraten, wenn man auf verschiedene Eventualitäten vorbereitet ist. Natürlich braucht man im tiefsten Winter, wenn es schneit keinen Badeanzug mitnehmen, denn plötzlich 30 Grad plus wird es nicht werden. 🙂

Schau Dir dazu auch mein Video an:

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Mehr Informationen

Dinge akzeptieren lernen – Wetter als Vorbild für andere Dinge

Das Wetter ist hier natürlich nur ein Beispiel. Auch in vielen anderen Fällen, machen sich Menschen zum Opfer und regen sich über eine Situation auf. Das ist natürlich nicht sinnvoll, denn wenn man sich zum Opfer macht, dann beraubt man sich selbst seiner Macht die Dinge zu ändern.

Häufig kann man die Situation ändern – dann sollte man es auch tun. Also prüfe mal Dein Leben auf Herz und Nieren, wo Du den Nörgler spielst, anstatt deines eigenen Glückes Schmied zu sein und sein Leben zu formen, wie man es haben will. Vielen fehlt hier ein starkes Selbstbewusstsein. Wie Du Dein Selbstbewusstsein stärken kannst, erfährst Du in meinem gleichnamigen Artikel.

Sehr gern darfst Du diesen Artikel teilen und an Freunde weiterschicken.

Schreib mir gern und lass mich wissen, wie Du die Situation bewertest.

HERZliche Grüße

: gerd

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