Die Alpen Methode ist eine einfache Methode für deine Tagesplanung. Die Methode besteht aus fünf Schritten, die ich dir in diesem Artikel zeigen werde. Im Idealfall solltest du deine Tagesplanung am Vorabend für den nächsten Tag erledigen. Warum verrate ich dir am Ende dieses Artikels.
Alpen Methode – schnell und einfach erklärt
Inhalt
Einmal über die Alpen drüber und du hast deine Aufgaben geplant. Klingt das interessant? Dann lass uns starten.
Ich zeige dir jetzt die Alpen-Methode und ihre einzelnen Schritte. Außerdem erfährst du hier worauf es bei jedem Schritt ankommt.
Hier siehst du die Alpen-Methode im Überblick:
1 Die fünf Schritte der Alpen Methode
Die fünf Schritte dieser Methode ergeben sich dabei aus den Anfangsbuchstaben des Wortes Alpen.
Schritt Nummer 1: Aufgaben notieren
Das A steht für Aufgaben notieren.
In diesem Schritt schreibst du alles auf, was du zu tun hast. Du notierst auch alle Aktivitäten, die dir wichtig sind und außerdem wichtige Termine.
Dann gehst du über zu Schritt Nummer 2: Länge schätzen
Das L steht für Länge schätzen.
Hier schätzt du die Länge einer Aufgabe – also die Zeitdauer, die es brauchen wir eine Aufgabe zu erledigen. Das ist wichtig, damit du dich mit der Zeit nicht verzettelst. So kannst du dann besser überlegen, was wirklich realistisch ist und wie viel du schaffen kannst.
Schritt Nummer 3: Pufferzeiten einplanen
Das P steht für Pufferzeiten einplanen.
Hier geht es darum, dass du nicht zu viel Zeit verplanst, sondern idealerweise auch Raum und vor allem Zeit lässt für ungeplante Dinge. Das nennt man dann Pufferzeiten. Diese Zeit kann auch dazu dienen sie zu verwenden für Aufgaben, die trotz deiner Schätzung doch länger dauern.
Schritt Nummer 4: Entscheidungen treffen
Das E steht für Entscheidungen treffen.
Das ist ein sehr wichtiger Schritt, denn er entscheidet, was du am nächsten Tag wirklich machen bzw. durchziehen wirst. Hier ist es wichtig, dass du Prioritäten setzen lernst oder weißt, wie das geht. Dazu können dir zwei Tools helfen. Die Postkorbübung, wo du das theoretisch machst und das Eisenhower Prinzip, dass dir ganz praktisch hilft deine Aufgaben zu bewerten.
Schritt Nummer 5: Nachkontrolle
Das N steht für Nachkontrolle treffen.
Ein Schritt den viele oft vergessen in den heutigen angeblich hektischen Zeiten. Die Nachkontrolle. Das heißt, dass du stehen bleibst bzw. einen Schritt zurück gehst und nochmal die Ergebnisse kontrollierst. Habe ich erreicht, was ich wollte? Wenn ja, wie kann ich das erweitern und ausbauen? Wenn nein, woran lag es?
Ein Wort vielleicht noch zum Namen dieser Methode. Der Name hat mit den Alpen als Gebirge selbst natürlich nichts zu tun, sondern ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Schritte. Allerdings sieht das Modell in gewissen Darstellungen natürlich aus wie ein Gebirge und daher gibt es doch einen kleinen Bezug.
2 Wie Du mit dem Alpen Modell arbeiten kannst
Die Alpen-Methode hilft Dir Schritt für Schritt Aufgaben bzw. Projekte durchzuplanen und zwar ganz konkret. Es kommt natürlich darauf an, wofür Du die Alpen-Methode anwendest. Du kannst damit auch „nur“ deinen Tag durchplanen.
Zunächst notierst Du die Aufgaben. Hier rate ich Dir alle Aufgaben zu notieren. Dann schätzt Du die Länge der Aufgaben und planst die Aufgaben für den Tag, die Woche, den Monat ein. Im nächsten Schritt berücksichtige dabei Pufferzeiten, wie zum Beispiel, Urlaub, Krankheit, Wartezeiten wegen technischer Probleme etc. Dann musst Du Entscheidungen treffen, was Du wann machst. Vor allem musst du auch entscheiden, was Du NICHT machst. Das ist fast wichtiger als was du machst. Ein gutes Zitat von einem Freund dazu lautet wie folgt:
Prioritäten setzten lernen heißt, zu überlegen, was liegenbleiben kann.
Und dabei kann Dir das Eisenhower Prinzip helfen. Du lernst damit zu priorisieren, um die richtigen Aufgaben zuerst zu machen. Wichtig ist, dass Du beim Treffen von Entscheidungen realistisch bleibst. Andernfalls schaffst Du sehr viel und bist dann trotzdem unzufrieden.
Bei der Nachkontrolle geht es darum zu überprüfen, ob Dir die Alpen-Methode als System geholfen hat. Das beste System nutzt Dir nicht viel ohne, dass Du es überprüfst. Hier wirst Du natürlich von Deinen Erfahrungen leben und mit der Zeit immer besser wissen, wie Du diese Methode anwenden solltest.
3 Die Grenzen der Alpen-Methode
Die Alpen-Methode kann Dir ganz gut helfen deine Aufgaben für einen Tag zu planen. Große Projekte sind damit aber wohl nicht zu stemmen und Du solltest Dich zusätzlich anderer Werkzeuge bedienen.
Außerdem kannst Du mit dieser Methode nicht 100% genau priorisieren. Daher solltest Du das Eisenhower Prinzip und weitere Zeitmanagement-Methoden als Unterstützung anwenden.
4 Take Aways
- Du kannst mit der Alpen-Methode sehr gut deinen Tag oder deine Woche planen.
- Die fünf Schritte sind
- Aufgaben notieren
- Länge schätzen
- Pufferzeiten einplanen
- Entscheidungen treffen
- Nachkontrolle
- Nimm zum Priorisieren das Eisenhower Prinzip als Unterstützung dazu
Lass mich in den Kommentaren gern wissen, wie Du deinen Tag planst.
HERZliche Grüße
: gerd
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